Schulbesuch in Al Khadr
Militärpräsenz auf dem Schulweg, Checkpoints, Angst vor Übergriffen und Verhaftungen: Wie in vielen Orten im Westjordanland wünschen sich Schülerinnen und Schüler in Al Khadr einen sicheren Zugang zu Bildung.
Militärpräsenz auf dem Schulweg, Checkpoints, Angst vor Übergriffen und Verhaftungen: Wie in vielen Orten im Westjordanland wünschen sich Schülerinnen und Schüler in Al Khadr einen sicheren Zugang zu Bildung.
Am 21. April 2026 zerstörten Siedler die mit internationaler Unterstützung gebaute Grundschule von Hammamat al Maleh im Jordantal. In den Monaten zuvor hatten sie bereits so viel Druck auf die Menschen im Dorf ausgeübt, dass die Familien sich nach und nach gezwungen sahen, ihr Zuhause aufzugeben.
In der Klinik im kleinen Ort Ein al Beida im Jordantal versuchen die medizinischen Fachkräfte, trotz der herausfordernden Umstände durch Checkpoints und Siedlergewalt für sich selbst und ihre Patient:innen ein Umfeld von Sicherheit und Mitgefühl zu schaffen.
Nie zuvor waren die Übergriffe von Siedlern auf Palästinenser:innen und deren Eigentum so zahlreich und so brutal wie in diesen Tagen. Die Strafverfolgung jedoch ist gering bis nicht existent, den Betroffenen wird in den allermeisten Fällen weder Schutz noch Gerechtigkeit zuteil.
Ungleichheit besteht zwischen palästinensischen und israelischen Bewohner:innen Jerusalems seit Jahrzehnten. EA Dorothee hat deren Auswirkungen gesehen, aber auch Menschen getroffen, die sich für Gerechtigkeit engagieren.
Vor über 40 Jahren mussten die Bewohner:innen von Susiya ihre Wohnstätten zugunsten eines israelischen Ausgrabungsprojekts verlassen. Seither leben sie in der Nähe in prekären Verhältnissen, umgeben von wachsenden, völkerrechtswidrigen Siedlungen.
Jerusalem ist ein besonderer Ort für jüdische, muslimische und christliche Gläubige. EA Dorothee berichtet von ihren Begegnungen, von Herausforderungen und mutmachendem Engagement.
Immer mehr Palästinenser:innen in ländlichen Gemeinden verlieren ihre Lebensgrundlage aufgrund des hohen Maßes an Siedlergewalt, während des Ausbau der völkerrechtswidrigen Siedlungen ungebremst voranschreitet. Ein Erfahrungsbericht aus dem südlichen Westjordanland.
Zerstörungen von Wohngebäuden und Infrastruktur gehören zum Alltag von Palästinenser:innen im Westjordanland. In einem diskriminierenden Planungssystem werden ihnen Baugenehmigungen verweigert, während der Ausbau völkerrechtswidriger israelischer Siedlungen mit hohem Tempo vorangeht.
Die Gemeinde Ein Shibli im Jordantal erlebt seit Jahren den Druck von Besatzungsbehörden und Siedlern. Nun wird direkt am Ort ein neuer Checkpoint gebaut, auch eine neue Trennbarriere soll hier starten.