Doch, sie ist noch da, meine Sympathie für dieses Land!

Friedenstaube an der Mauer
Friedenstaube an der Mauer

Neben der „eigentlichen“ Arbeit, habe ich es mir inzwischen zur Hauptaufgabe gemacht, nach möglichst vielen, vor allem positiven Facetten in diesem Land zu suchen. Bei allem, was ich höre und erlebe, will ich dieses Land nicht bitter verlassen! Es gibt hier viele Wahrheiten – die auch ganz gegensätzlich nebeneinander stehen können: mittags schlucke ich an meinen Tränen, nachdem wir einen Palästinenser besuchen, dessen Neubau gerade abgerissen wurde – und abends gehe ich inspiriert von einem Vortrag eines Israeli und eines Palästinensers nach Hause. Der Israeli sagte „Vielleicht geht es auf einer spirituellen Ebene darum, Zusammensein und Trennung zu leben.“ Das erlebe auch ich als Herausforderung. Es ist so leicht, das was wir kennen, als die volle Wahrheit anzunehmen. Dagegen hilft nur: offen sein für das, was ganz unerwartet auch da ist. Doch, sie ist noch da, meine Sympathie für dieses Land! weiterlesen

Erzwungene Umsiedlung

Kinder in Abu Nwar
Kinder in Abu Nwar

Wadi Nwar und Khan al Ahmar gehören zu einer Gruppe von Beduinen- und Hirtengemeinden, die laut Vereinter Nationen besonders gefährdet sind, gegen ihren Willen umgesiedelt zu werden. 2014 veröffentlichten die israelischen Behörden den sogenannten Nuweimah-Plan, der die Umsiedlung mehrerer Tausend Menschen aus ihren derzeitigen Dörfern in drei Beduinen-Townships vorsieht. In diesen Städten könnten die Beduinen und Hirten ihre traditionelle Lebensweise nicht weiterführen und müssten aufgrund des Mangels an Weideflächen große Teile ihrer Tierhaltung aufgeben, die heute für viele die Hauptlebensgrundlage darstellt (weitere Infos unter: http://www.ochaopt.org /content/bedouin-communities-risk-forcible-transfer-september-2014, Karte siehe unten). Erzwungene Umsiedlung weiterlesen

Jerusalem

Jerusalem, die wichtige Stadt der drei abrahamitischen Weltreligionen, ist ein Zankapfel in allen Friedensgesprächen. Sowohl Israel als auch die Palästinenser betrachten Jerusalem als ihre Hauptstadt. Der Westteil der Stadt ist mehrheitlich von jüdischen Israelis bewohnt; der von Israel annektierte Ostteil der Stadt wird mehrheitlich von PalästinenserInnen bewohnt, wobei die israelische Politik durch Bau von Siedlungen, Entziehung von Aufenthaltsgenehmigungen für PalästinenserInnen und den Bau der Mauer darauf abzielt, auch in Ostjerusalem eine jüdische Mehrheit herzustellen.

Zu den Aufgaben des Teams in Jerusalem gehören:

  • Zusammenarbeit mit und Unterstützung für israelische Friedensgruppen, z. B. Anwesenheit bei Hauszerstörungen gemeinsam mit dem Israe
    Mahnwache der Frauen in Schwarz gegen die israelische Besatzung
    Mahnwache der Frauen in Schwarz gegen die israelische Besatzung

    lischen Komitee gegen Hauszerstörungen oder Teilnahme an der Mahnwache der Frauen in Schwarz gegen die Besatzung

  • Kontakt zu palästinensischen christlichen Gemeinden, z. B. durch Anwesenheit in Gottesdiensten
  • Präsenzzeigen innerhalb der palästinensischen Umgebung, insbesondere an Checkpoints
  • Begleitung des Krankenhausbusses des palästinensischen Auguste-Victoria-Krankenhauses durch Checkpoints in der Umgebung