Besatzung muss ein Ende haben!

Abu Khamis
Abu Khamis

„Meine größte Hoffnung ist, dass wir irgendwann in unser Dorf in der Negev-Wüste zurückkehren können, aus dem wir 1948 fliehen mussten. Solange dies jedoch nicht möglich ist wünsche ich mir, dass mein Dorf Khan al Ahmar an seinem jetzigen Standort erhalten bleibt und nicht wie angekündigt von den israelischen Behörden zerstört wird. Wir wollen, dass unser Recht hier zu leben und unsere Herden im Umland zu weiden anerkannt wird. Wir wollen endlich wie andere Gemeinden ein normales Leben führen, eine stabile Infrastruktur aufbauen, mit Schulen, Kindergärten und medizinischer Versorgung.“ Besatzung muss ein Ende haben! weiterlesen

„Von welcher Hoffnung sprecht Ihr?“ – Beduinen und Hirten im Jordantal

Abed mit seiner Enkelin
Abed mit seiner Enkelin

Abed lebt mit seiner ca. 20 köpfigen Familie ca. 40 km nördlich von Jericho in der von Israel seit 1967 besetzten Westbank in Zone C, die so gut wie vollständig unter israelischer Kontrolle steht. Sie sind Hirten. Schafe, Ziegen und die Kinder sind ihr einziger Reichtum. „Von welcher Hoffnung sprecht Ihr?“ – Beduinen und Hirten im Jordantal weiterlesen

South Hebron Hills

 EAs mit Beduinen in den South Hebron Hills (Foto: Bjoern Moback)
EAs mit Beduinen in den South Hebron Hills (Foto: Bjoern Moback)

Im Juli 2011 wurde in Yatta, ca. 20km südlich von Hebron, ein neues Placement eröffnet. Es soll den Bewohnern in der Region der South Hebron Hills, welche unter israelischer Kontrolle steht, Schutz bieten.

Die (Zelt-)Dörfer Susiya, Um al Kehr, Wadi Jhesch, Am Niyr, ASeefer stehen im Mittelpunkt unsere Arbeit. Sie sind vor allem von Hauszerstörungen und Siedlergewalt bedroht.

Das EAPPI-Team beobachtet auch den Metar Checkpoint, der täglich von ca. 1500-2000 Arbeitern genutzt wird. Außerdem begleiten die EAs Schulkinder durch den Beit Yatir Checkpoint.

Aufwachsen in den besetzten palästinensischen Gebieten

Al Auja ist eine kleine Stadt im Jordantal, nördlich von Jericho. Wir besuchen dort eine Beduinenfamilie. Die Familie wurde 1948 aus En Gedi am Toten Meer vertrieben. Seit 30 Jahren wohnen sie an diesem Platz in Al Auja, aber schon dreimal wurden ihre Zelte abgerissen. Auch für das jetzige gibt es eine Abrissankündigung. Aufwachsen in den besetzten palästinensischen Gebieten weiterlesen

Khirbet Tana – Farisas Lachen

Farisa, Mutter von elf erwachsenen Kindern, hat fast ihr gesamtes Leben in Khirbet Tana, einem kleinen landwirtschaftlichen Dorf südöstlich von Nablus, verbracht. Sie musste zusehen wie ihr Zuhause zwei Mal zerstört wurde und wurde viele Male von den Einwohnern der benachbarten Siedlung bedroht. 2001 wurde ihr Sohn während der Olivenernte von einem dieser Siedler erschossen. Sie hat einen ihrer Söhne und zwei Häuser verloren, aber niemals ihren Mut und ihren Humor. Khirbet Tana – Farisas Lachen weiterlesen